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16. August 2019 12:57
Regionale Schule, Aktuelles

Whatsapp und neue Medien

In der Vergangenheit haben wir festgestellt, dass das Alter für den Erwerb eines eigenen Smartphones/Tablets bei Kindern deutlich gesunken ist und dass schon Kinder in der ersten Klasse ein eigenes Smartphone besitzen.


Mit diesen Empfehlungen möchten wir Sie sensibilisieren, diesen Umgang gut zu begleiten und auch kritisch zu hinterfragen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen eine kleine Linkliste zusammengestellt, damit Sie als Eltern gerade bei diesen Themen „up to date“ sind.

WhatsApp...

Natürlich sind Gruppenchats im digitalen Zeitalter eine besonders beliebte Möglichkeit, Informationen schnell an andere/ mehrere Personen weiterzugeben. Bereits Kinder im Grundschulalter nutzen den Messenger Dienst WhatsApp, teils für die Organisation von Freizeit und Schule, aber auch „nur“ zur Kommunikation – und das, trotz des festgelegten Mindestalters von 16 Jahren in den AGB’s des Anbieters. Nicht zu Unrecht steht dieser Messenger Dienst immer wieder in der Kritik, weil hier Mängel des Daten- und Jugendschutzes vorliegen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie als Eltern Sorge dafür zu tragen haben – und in einer gewissen Weise auch durch ihre Kontrolle in der Verantwortung stehen, einen angemessenen Umgang mit den neuen digitalen Medien zu erlernen.

... oder sonstige?

die Bedenken gegen die beliebte Messenger-App nehmen zu: Vor allem seit WhatsApp Daten mit dem Mutterkonzern Facebook teilt, protestieren viele Nutzer dagegen, dass der Konzern von Mark Zuckerberg nun Zugang zu ihrer Telefonnummer und ihrem Nutzungsverhalten hat, und diese Daten verwendet, um ihnen gezielt Werbung anzuzeigen. Auch Datenschützer raten immer öfter dazu, auf eine sicherere Messenger-App umzusteigen. Doch welche WhatsApp-Alternativen gibt es? Eine Übersicht finden Sie hier. Beachten Sie, dass hier keine Entscheidung "Entweder-Oder" getroffen werden muss - es geht um brauchbare Alternativen, die jeder zusätzlich nutzen kann.

Was können Sie als Eltern tun?

  • Überprüfen Sie vor dem Kauf eines Smartphones/Tablet/ Laptop etc, ob ihr Kind den sicheren Umgang damit beherrscht. Hilfreich ist die Checkliste „Ist mein Kind fit für ein eigenes Smartphone?“, Für den „Notfall“ reicht auch noch ein Tastenhandy, um telefonieren zu können, welches mit einer Prepaid-Karte aufgeladen wird.
  • Sollten Sie sich für den Kauf entschieden haben, stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Nutzungsregeln auf, zum Beispiel anhand eines Mediennutzungsvertrages (Link siehe unten). Vor allem nachts sollte das Handy komplett ausgestellt sein und sich auch nicht im Zimmer des Kindes befinden.
  • Lassen Sie sich die Chatverläufe Ihres Kindes zeigen, das baut Vertrauen und kann wiederum im Fall von (Cyber)Mobbing wichtig werden.
  • Entdecken Sie unangemessene Fotos, Hasskommentare oder Beleidigungen fragen Sie ihr Kind, wie es so etwas findet und besprechen Sie, wie es handeln könnte.
  • Erklären Sie dem Kind, wie es mit Kettenbriefen, Fotos und Videos, aber auch Sprachnachrichten umzugehen hat.
  • Seien Sie Vorbild und leben einen sicheren, kritischen Umgang mit den Medien vor.
  • Sollte Ihr Kind über einen längeren Zeitraum gemobbt werden, erstellen Sie ggf. Anzeige. Dies empfehlen wir Ihnen auch, wenn Sie sehen, dass Persönlichkeitsrechte, wie das Recht am eigenen Bild, verletzt werden. Im Zweifelsfall hilft es aber erst einmal eine Abmahnung zu schreiben, mit der Ankündigung sich weitere rechtliche Schritte vorzubehalten.

Was können wir als Schule tun?

  • Wir werden weiterhin achtsam sein und die Kinder präventiv unterstützen.
  • Wir bleiben in Kontakt mit Ihren Kindern, sodass wir auch unsererseits eine Vertrauensbasis schaffen.
  • Klassenprojekte zum Thema
  • Organisation von Informationsabenden für interessierte Eltern
  • Wir bieten über die Schulsozialarbeit Einzelfallberatungen an, aber auch Erziehungsberatung für Eltern an, Vermittlung an Fach-Beratungsstellen
  • Einbindung des Schulpsychologischen Dienstes bei Bedarf

Weiterführende Links:

Für Kinder und Jugendliche:

Suchmaschinen mit sicheren Quellenangaben, Information und Beratung

Für Erziehungsberechtigte:

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